Die Feder ist bunter als das Schwert… oder so.

In Folge ein – erneuter – Akt der Faulheit. Es handelt sich um getipptes Wortgut, welches ich in einem meiner regelmaeszigen Anfaelle galoppierenden Irrsinns an einen Bruder im Geiste zunaechst adressierte und alsbald uebermittelte. Sehet mir nach, dass hier und da der Zensus durch meine Person Einzug hielt, da der Inhalt jener Lettern partiell persoenlicher Natur ist, so denn ueberhaupt lesbar. Enstanden ist der Schund in knapp 20 Minuten. :)
Machmer’s kurz: Viel Spasz beim lesen. …oder auch nicht. ^^‘

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Ehrenwerter und vielbesungener ***ZENSUS***.

Euch, als Rezipienten dieser Zeilen, ist’s ermessen, den Inhalt selbiger adaequat zu flektieren, um seinerseits dem Sender in – gern mannigfaltiger – Form der Entgegnung gleichfalls elektrobrieflich die subjektive Melasse zu kritisieren, konnotieren oder durch selbstverfasste Ausschmueckungen, Ergaenzungen gar, zu weiten, auf dass sie, der Metapher des Ackers, satt des Dunges, gleich, ein Analogon gebiert, um fruchtbar sich zu mehren.

Die Elternschaft der ***ZENSUS*** zum Vorbilde nehmend, ersann ich in dunkler Stund nicht unverwandt dem zaghaften Lichte, das gloss um Schatten zu vertreiben, auf dass der Erleuchtung anheim konnten fallen, all jene, die da schauten, ein Konstrukt des malaten Geistes, zwecks Leistung eines Vorschubs der monetaeren Erbauung, respektive dessen Ueberflusses in Baelde.

Doch, werter Freund, wie ihr wisst, setzte DER HERR vor die Selbstindikation jenes erstrebenswerten Zustandes derer Koerperfluessigkeiten Zwei, welche zum Einen durch salz’ge Transpiration, zum Anderen durch Haemoglobin als essentielles Beiwerk, auszeichnen sich lassen. Vergossen sollen sie werden, dem Bach gleich stuerzend von des Bergs Hoeh, um rauschend, donnernd, Wellen schlagend die Flut zu loesen und mitzureissen all jene die sich aus Vorsatz oder Unachtsamkeit naehrten dem Ufer.

Wisset, dass Ihr, dessen Profession gar zuecklich Beistand koennte geben, meiner unwuerd’gen Seel und dem Prozesse dessen Mitteilung euch auf der Zeilen Inhalt die da werden folgen, denen die da sind, zuteil werden soll.

Gar verwerflich Ding geruht seit mittelbarer Vergangenheit, Geist und Koerper einer unwaegbaren Zahl von Individuen zu binden, auf dass sie die temporaeren Fugen, die den Auskleiden mit frei – vom Zwange des Broterwerbs oder der Pflege des sozialen Standes, welcher uns tagtaeglich mueht – zur Verfuegung stehenden Phasen nicht nur mit Tanz, dem Spiele oder des Erstrebens eines Zustands der Froehlichkeit erfuellen, sondern selbst und gerade diesem rahmenfernen Spasse, geneigt sind, ein Korsett zu schnueren, in dem sie begannen zu vergleichen. Vergleichen eines dem Ursprunge wertfreien Zustandes, ob des Pruefsteines in Gestalt eben jener sozialen Komponente derer sie in gerade diesen Zeiten zur Rechenschaft nicht im Mindesten verpflichtet waeren.
So glommen mehr und mehr Fragen im Aether des Geistes dieser Humanesquen, deren Tenor sich in Gedankenfragmenten wie folgt – indes nicht ausschliesslich – ergiesst: „Hat dem Spiele, dem ich froehne ein anderer bereits einen hoeheren Preis entrungen, als ich faehig war zu erreichen.“ oder „Ist es mir vergoennt, durch repetieren jener selbstgestellten Questen eine Leistung zu erbringen, die – obgleich dem Wohl und Wachsen des Menschen nur marginal zutraeglich – kein anderer wagte, je zu leisten?“.
Solcherlei und aehnliches maeandert durch die vielkoepfige Schar, einem fuerwahr eschatologischen Ziele entgegen.
Die Ueberzeugung, dass auch Ihr dieser Phaenomena gewahr wurdet, wohnt mir inne, so dass eine weitergehende Schilderung als obsolet einzustufen ich mich wage.

Im Zuge jener Beobachtungen und eingedenk der Tatsache, dass dieser Gedanken Fundament in der, der Ausnahme losen, Zahl der Faelle fuerdernebst immer einer strukturierten, oftmals konstruierten Sphaere entspringen (zu nennen waeren neben erquicklich kameradschaftlichen Kaempfen sportlicher Quell auch jene Phantasmen, die unablaessig Myriaden fesseln an eine Silikatverhuellte Schachtel, gefuellt mit unbotmaessigen Moeglichkeiten des Vertreibens von Zustaenden schaffensloser Perioden, analog und parallel der Moeglichkeit der Interaktion mit jedwedem Geschoepf auf dieser Erden Rund), trieb mich mein ruheloses Selbst der Frage entgegen, ob der Gier, dem Streben des Ermessens und Vergleichens anderer ein Grundlage koennt geschaffen werden, die sich erstrecket auch fernab eben jene bestehenden Geflechte.

Idee und Konzept furchten so durch meines Koerpers Huelse, unablaessig fordernd und quaelend, der Erfuellung und Gestaltwerdung harrend in teils schon erdachter, teils noch unbestimmter Form.

Hebet an zu traktieren des Schluesselbrettes Korpus, auf dass mich ereilt Euer Wort der Negierung oder des Interesses jener itzo nur schattengleich umrissenen Maer, die ich anhub, Euch kund zu tun.
Seid gewiss, dass der Gedanken Meissel schon tief geschlagen hat den Stein, in dem stecket die Bueste deren Name ‚Vollendung‘ lautet; doch scheue ich davor, zu viel vorzugeben um Euch die Moeglichkeit, nein, den Drang in Euch zu wecken, die Gestalt, deren Hervorbrechen ich ersehne huebscher und groesser gar zu implizieren als in der Lage ich es sein koennte.

So gebiete ich nun – ein wenig abrupt; gewaehrt mir Eure vielgelobte Nachsicht – der Zeilen Vorschub Einhalt. Seid euch meines unlotbaren Dankes gewiss, wenn die Guete Euch dazu hat getrieben, den wirren Ansaetzen eines bescheidenen Geistes bis zu diesem Punkte des Pfades Strecke gefolgt zu sein.

Gehabt Euch wohl und seit meiner Wertschaetzung gewiss, obgleich die Not nach selbiger durch Euch nicht Bestand eben dieser, Ausdruck verliehen werden sollte.

Dem Grusse die Freundschaft zur Seite stellend,
Gotchi.

Postum scriptum: Wie geht’s, wie steht’s?

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