Ich fuehle mich verfolgt…

…nicht nur Marcel DavĂ­s schalmeit mir gebetsmuehlenartig aus dem Abort der Reklamehoelle entgegen und droht, dass er bald auch BEI MIR klingelt, um offenkundig den Zeugen Jehovas ihr Revier streitig zu machen, nein… nun verfolgt mich ein Paar wild stierender, glasiger Augen.

Von wem die Rede ist? Von Jimmy Wales, dessen in-die-Knie-zwingender Blick vom obersten Teil jeder wikipedia-Seite zu-unmenscheln scheint.
Die Murmeln eines Kugellagers erblassen neidvoll und auch der greise Terence vom Berg schaffte seinerzeit auf der Wales-Skala maximal ‚ne blauaeugige Drei.

Gut… schoener Zweck. Soll mal wieder gespendet werden. Kleinkariert, wie wir sind, werfen wir just zur Zeit der Jahresdemarkation zuhauf mit Silberlingen um uns. Voellig gleichgueltig dem aechzenden Konto gegenueber. Indes… weshalb diese verstoerende Mischung aus Bitte und Endgueltigkeit, die gleichermaszen im Abbild des Benamsten kenntlich zu sein scheint?

Warum diese agressive Anbiederung von Vertraulichkeit und Einnahme mittels Offenherzigkeit? Kann meinereiner nicht mal mehr schrullig und unerkannt durch die klebrigen Untiefen der Netzlichkeit waten? Laedt dererlei Bedarftheit letztlich zur kollektiven Konterfeiplakatierung eines jeden im zuenftigsten Sinne des Gruppenzwangs ein?

und… was kommt als naechstes? Nimm Heino die Brille ab und aeugelt uns kirschroetlich in die Klapse? Oder wird’s ein Japaner sein, dem es gelungen ist, Mila-esque Augen zu implantieren, deren Textur im unteren Bereich durch die Stueckelung immer latent an die Netzverfuegbarkeit eines Handys erinnert?

Fragen ueber Fragen. Ich such mir derweil ne Tuete fuer den Kopf.

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