Grundlegendes

Bis vor ca. 5 Minuten war ich der Meinung, dieser Bloglichkeit ein veritables Kauderwelsch begefuegt zu haben, welches quasi als Beileger, dem unbedarft eintrudelndem Leserle ein wenig bezueglich der Art des hier Geposteten zur Klaerung der in reichhaltiger Fuelle auftretenden Macken des Autors (ergo mir), warnend beizustehen.

Dieser Schluss truegte. Fuerdernebst mich, dann das Subjekt des Konsums (ergo Sie).

Drum an dieser Stelle – unvollstaendig und noch ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit – ein wenig Wortwerk der Erhellung voran.

Ich bin ein Fasler. Auch wenn dies nach Beaugapfelung der vorstehenden Zeilen offensichtlich sein sollte, zoegere ich nicht diese Zaunlatte zielend zu schwenken, in der schaurig schoenen Hoffnung, Narben der Erkenntnis zu hinterlassen. Ich labere, konfabuliere und schwadroniere durch deutsches Vokabelgut, gelegentlich wird sprachlich auch das Lehen diverser Anreinerstaaten bestapft.
Dies tu ich oeffentlich und – bisher – ohne der Androhung physischer oder sonstiger Gewalt seitens derer, welche ich zu penetrieren mich anschick(t)e.

Noch weitaus lieber keil ich dies in die Aluschiene vor mir, welche mit 109 Tasten mannigfaltigster Form bisher jeden Schlag durch die Finger meinigen gekonnt zu retournieren wusste, in dem sie diese analog zur Bedruckung auf die Schimmerscheibe vor mir projizierte. Zum Einen, weil ich hier gedanklich ordnen kann, was mein verzacktes Hirn selbst nur schwerlich in den Griff bekommt, zum Anderen, weil mir niemand – zeitlich synchron – Widerworte geben kann.

Gut. Der Worte zum Geleit nun wie folgt:

1. Umlaute und Sonderzeichen weiss ich wohl zu schaetzen, indes verfangen sie bei mir nur selten. Desterwegen ist eine diagnosewuerdige Marotte von mir, Buchstabenkonstrukte wie ‚ae‘, ‚oe‘, ‚ue‘ oder ‚sz‘, an Stelle deren Wald-und-Wiesen-Pendants zu verwenden. Eine Erklaerung bleib ich mit Freuden schuldig.

2. Analogien, Metaphern, bewusst gesetzte Ueberspitzungen oder teils bornierte Ansichten werden bewusst so gewaehlt das sie zunaechst MIR gefallen. Was Sie daraus machen, stelle ich ihnen frei. Hieraus resultierende positive Kritiken, Sach- und Geldspenden nehme ich dankend an. Der Rest ist mir egal.

3. Angli oder sonstige Zismen verwende ich, wie es mir passt und ohne erkennbares Muster (nein ehrlich, auch fuer mich nicht) und rein nach aktueller Laune. Fremdwoerter dergleichen.

4. Dieser Gedankenmuelleimer hier war zunaechst ein rein privates Vergnuegen, welcher mir und meinen satzgeflochtnen Kindern als Rueckzugs- und zentraler Lagerort dienen sollte. Das Auge anderer war seinerzeit nicht geladen zu schweifen in diese Runde. Nun ist’s so. Der Punkt sollte nur dahingehend Beachtung finden, als dass ich Querfeldein und all zu oft zusammenhangslosen Quark schrieb, schreibe, schreiben werde, schrub, schroeben moege und keinerlei Ruecksicht auf Zweite, Dritte oder noch weiter hinten Stehende nehmen werde.

5. Textpassagen aus anderer Quell, sowie Anleihen sind vorhanden. Daraus mache ich weder Hehl, noch Dunkhl. Die Zitierten duerfen sich mir, gleichsam wie meine Groupies, in Form von Sach- und Geldspenden erkenntlich zeigen.

6. Syntaktische und/oder semantische Fehler schliesse ich nicht aus. Teils Absicht, teils Versehen, teils aus Faulheit nicht mer korrigiert, jedoch seltenst uebersehen.

7. In goennerhafter, fast weltmaennischer Art verschliesse ich mich natuerlich auch nicht gegenueber Anregungen, hinsichtlich moeglicher Themata, durch Ihre Person. Jene Einladung zur Spontanitaetsbefeuerung der Schreibprozesse durch meine Person bleibt singulaer verwaist hier stehen und wird bei Stimmungswandel womoeglich erschossen.

8. Neben der Faselei erlag ich vor Aeonen dem Wortfetischismus, der dem Bueroklammerzaehlen und Tesafilm-Nachmessen in nichts nachsteht. Worte wie ‚zeitnah‘, ‚Experte‘, ‚billig‘, sowie die unbare Anzahl weiterer Widerlichkeiten esse ich mit Genugtuung zum Fruehstueck. Teils auch oeffentlich an just jenem Orte.

9. Haben Sie Spass oder nicht. Auch geheuchelter Zuspruch und ebensolches Interesse spornen mich an. Aber noetig hab ich’s nicht.